Übersicht
Der sparsame Umgang mit Energie sowie der zunehmende Kostendruck erfordert zuverlässige und intelligente Planungssoftware.
CO2PRA wird eingesetzt von Betreibergesellschaften, Planungsbüros und Energieversorgungsunternehmen.
CO2PRA beinhaltet die Erfahrung aus langjährigen Untersuchungen im Betrieb von ausgeführten Anlagen.
CO2PRA hilft, die Auslegung eines BHKW zu vereinfachen, die Einsatzmöglichkeit zu prüfen, Schwachstellen zu erkennen und den wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen zu ermitteln und verständlich darzustellen.
CO2PRA berücksichtigt örtliche Wetterdaten, Schadstoffmix, Brennstoff und Stromtarife, die aus eingebundenen Bibliotheken entnommen werden.
Systemvoraussetzungen
CO2PRA deutsch
- Internetzugang
- Prozessor: 1,5 GHz Pentium PC
- Arbeitsspeicher: 512 MB
- freier Festplattenspeicher: 20 MB
- Monitorauflösung: mind. 1.024 x 768 Pixel
- Betriebssysteme: Windows 2000, Windows XP, Windows Vista, Windows 7, (nur Betriebssysteme mit 32 Bit)
- Grafik: 64 MB
Programmdetails
Der Wärme- und Stromverbrauch wird aus der Eingabe von mehreren unterschiedlichen Verbrauchern ermittelt. Es können bis zu vier elektrische und, unabhängig davon, bis zu vier thermische Verbraucher definiert werden, deren Bedarf jeweils unterteilt ist in Heizwärme, Brauchwassererwärmung und Prozesswärme. Die Verluste des Speichers und des Nahwärmenetzes werden vom Programm selbständig errechnet.
Für den Energiebedarf können für jede der einzelnen Verbrauchsarten neun unterschiedliche Tageslastgänge (Winter, Übergang, klarer / trüber Tag, Wochenende, Werktag) für typische Anwendungsfälle geladen oder selbst eingegeben werden. Eigene Messwerte oder Ergebnisse aus Gebäudesimulationsprogrammen können über die Zwischenablage eingelesen werden.
Das Programm ermittelt aus den unterschiedlichen Lastgängen der einzelnen Verbraucher je einen Gesamtlastgang für die thermische und die elektrische Leistung. Diese Ergebnisse können in ihrem zeitlichen Verlauf über das Jahr dargestellt werden oder als geordnete Jahresdauerlinien ausgegeben werden.
Auf der Grundlage des ermittelten Gesamtwärme- und Stromverbrauchs mit den dazugehörigen Lastgängen wird der stündliche Verlauf des Betriebszustandes der Anlage ermittelt. Der Betrieb der Anlage kann rein wärmegeführt oder mit Vorzugsbetrieb zu bestimmten Tageszeiten simuliert werden, um Stromspitzen abzubauen. Die jährlichen Betriebstunden der BHKW-Module werden während der Simulation ermittelt.
Durch die Veränderung einzelner Anlagekomponenten kann innerhalb eines Projektes ein Variantenvergleich durchgeführt werden. Dadurch kann z.B. die BHKW-Größe nach wirtschaftlichen oder ökologischen Kriterien optimiert werden.
Nach der Anlagensimulation werden die berechneten Betriebszustände in den gewünschten Zeitschritten für die Darstellung der
- Energiebilanz
- Kostenbilanz
- Schadstoffbilanz
als Grafik oder in Tabellenform ausgegeben. Durch die Berechnung verschiedener Varianten innerhalb eines Projektes ist ein direkter Vergleich der Ergebnisse wie z.B. Laufzeit, Stromeinspeisung ins Netz, Brennstoffkosten oder Wärmepreis möglich und damit eine Optimierung der Anlagenkomponenten gegeben.
Die Wirtschaftlichkeitsberechnung erfolgt auf der Basis der Annuitätsmethode der VDI 2067. Kapitalgebundene Kostengruppen unter Angabe der Nutzungszeit der jeweiligen Komponente können neben betriebsgebundenen und sonstigen Kosten definiert werden.Verbrauchsgebundene Kosten sowie Erlöse aus Stromeinspeisung werden vom Programm errechnet. Ergebnis der Berechnung sind die Annuitäten der einzelnen Kostenarten, die Wärmegestehungskosten, aufgeteilt nach Grund- und Arbeitspreis sowie die Stromrestkosten als Richtwert der Strombewertung.
Durch die Möglichkeit des Variantenvergleichs wird bei der Variation von Strom- und Brennstofftarifen eine Sensitivitätsanalyse möglich.
- Freie Variation von BHKW Modulen, Tarifen, Nahwärmenetzen und der Betriebsweise
- Energiebedarfsermittlung für Wärme und Strom
- Auslegungsvorschläge für BHKW, Kessel und Speicher- Anlagensimulation für jede Stunde eines Jahres
- Übersichtliche Darstellung der Variantenrechnung
- Schadstoffbilanz vom Kraftwerk bis zum Verbraucher
- Wirtschaftlichkeitsberechnung nach VDI 2067
- Ermittlung von Leistungs- und Arbeitspreis
- Umfangreicher Projektbericht
Allgemein
PV*SOL und T*SOL übernehmen normalerweise die Währungseinstellung von den Ländereinstellungen des Betriebssystems. Bei einigen Windows-7-Nutzern klappt dies leider nicht auf Anhieb korrekt.
Bitte versuchen Sie folgende Vorgehensweise:
1. Bitte schließen Sie PV*SOL/T*SOL.
2. Gehen Sie in die Systemsteuerung von Windows 7. Wählen Sie dort „Region und Sprache“ aus. In den Einstellungen der Formate wählen Sie das Format „Englisch (Großbritannien)“ aus.
3. Nun starten Sie PV*SOL/T*SOL wieder. Testen Sie, ob jetzt das Pfund(£)-Zeichen in der Wirtschaftlichkeit angezeigt wird.
4. Schließen Sie das Programm und gehen Sie in die Systemsteuerung zurück. Ändern Sie die Formate-Einstellungen wieder auf Ihre Standardsprache.
5. Starten Sie das Programm wieder.
Das Programm benötigt über die Updatefunktion eine relativ schnelle und konstante Internetverbindung. Wenn dies nicht gewährleistet ist, dann bricht das Programm das Herunterladen der Daten ab.
Alternativ können Sie die neuen Programmversionen auch im Downloadbereich unserer Internetseite herunterladen:
http://www.valentin.de/downloads/produkte
Nach dem Herunterladen der Installationsdatei können Sie diese einfach ausführen. Die alte Programmversion muss vorher nicht deinstalliert werden.
Voraussetzung für unsere Programme ist ein Windows System. Um unsere Programme auf Mac oder Linux laufen zu lassen, ist eine Zusatzsoftware wie z.B. VMWare oder VirtualPC notwendig.
Bitte beachten Sie, dass Valentin Software keinen Support für Mac- oder Linux-Installationen leisten kann.
Nein, Sie können die Programme auch parallel zu einer älteren Version in einem eigenen Ordner installieren.
Für die Anzeige der Hilfe wird das kostenlose Windows-Hilfeprogramm WinHLP32.exe von Microsoft benötigt (Download: Windows Vista, Windows 7). Bitte folgen Sie den Hinweisen von Microsoft.
Um den Projektbericht als PDF-Dokument aus der Software heraus zu erzeugen, benötigen Sie die wPDF200A.dll Datei. Dies ist eine Komponente des Microsoft Windows Systems. Bitte laden Sie sich die Datei wPDF200A.dll über den folgenden Link http://solar-software.de/downloads/support/wPDF200A.dll herunter und kopieren Sie sie nach C:\WINDOWS\system32 oder C:\WINNT\system32.
Ja. Die Software rechnet winkelbezogen, d.h. der Azimut 0 bezieht sich immer auf den Sonnenstand am höchsten Punkt also 12:00 Uhr mittags.
D.h. für die Nordhalbkugel:
Azimut 0 entspricht der Himmelsrichtung Süden, -90° entspricht Osten, 90° entspricht Westen und 180° entspricht Norden.
Analog heißt das für die Südhalbkugel:
Azimut 0 entspricht der Himmelsrichtung Norden, -90° entspricht Westen, 90° entspricht Osten und 180° entspricht Süden.
Die Währungseinheit im Programm richtet sich nach den Systemeinstellungen Ihres PC's. Diese kann in den Regions- und Sprachoptionen der Systemsteuerung Ihres Betriebssystems geändert werden.
Die mitgelieferten Klimadaten für Deutschland stammen vom DWD. Es handelt sich um über 20 Jahre gemittelte Werte aus den Jahren 1981 - 2000. Der DWD wird erst ab Mitte 2011 Klimadaten für einen aktuelleren Zeitraum zur Verfügung stellen.
Sie können weitere Klimadatensätze mit dem Bestellschein aus unserem Downloadbereich bestellen.
In den Demoversionen können Sie alle Programmteile und Funktionen einsehen, jedoch nicht speichern oder drucken. Für die Simulation stehen Ihnen Beispieldaten und nur eine begrenzte Anzahl an Klimadatensätzen zur Verfügung. Sie können das Handbuch und die Programm-Hilfe benutzen und einen Überblick vom Umfang und der Leistungsfähigkeit des Programms gewinnen.
Die Demoversionen unserer Programme können Sie über unsere Website herunterladen.
Der Begriff „korrekt“ ist im Hinblick auf Klimadaten nicht geeignet. Klimadaten kommen i. d. R. aus verschiedenen Quellen, können mit unterschiedlichen Messmethoden ermittelt und zu Durchschnittswerten von verschiedenen oder gar verschieden langen Perioden zusammengeführt worden sein. Für die Generierung der stündlichen Werte aus Monatswerten können unterschiedliche Algorithmen verwendet werden. Klimadaten werden sich i. d. R. nie gleichen.
Die mitgelieferten Klimadaten für Deutschland stammen vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Es handelt sich um über 20 Jahre gemittelte Werte aus den Jahren 1981 - 2000. Das Servicetool auf unserer Internetseite hingegen erzeugt stündliche Werte mit dem Algorithmus und den Daten von PVGIS.
Wenn Sie sich in MeteoSyn (ab Programmversionen PV*SOL Pro 4.5 und PV*SOL Expert 5.0) eigene Klimadaten erstellen, dann basieren diese auf Daten aus Meteonorm.
Bitte überprüfen Sie, ob sich die Klimadaten in dem im Programm unter Optionen – Pfade – Klimadaten eingestellten Verzeichnis befinden.
Die Installation der Klimadaten erfolgt normalerweise in folgende Verzeichnisse.
Für Klimadaten bis Programmversion PV*SOL Pro 4.0, PV*SOL Expert 4.5, T*SOL Pro 4.5, T*SOL Expert 4.5 und PV*SOL express gilt Folgendes:
- Windows XP / 2000: C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Valentin EnergieSoftware\Meteo
- Windows Vista / Windows 7: C:\ProgramData\Valentin EnergieSoftware\Meteo
- Bitte beachten Sie, dass bei PV*SOL express ein zusätzliches Klimadatenpaket installiert werden muss.
Für Klimadaten ab Programmversion PV*SOL Pro 4.5, PV*SOL Expert 5.0 und T*SOL Pro 5.0 gilt Folgendes:
- Windows XP / 2000: C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Valentin EnergieSoftware\MeteoFiles
- Windows Vista / Windows 7: C:\ProgramData\Valentin EnergieSoftware\MeteoFiles
Verwenden Sie ein anderes Verzeichnis, dann müssen Sie den Pfad im Programm entsprechend anpassen.
Stellen Sie zuerst fest, welche Windows 7-Version Sie haben. Öffnen Sie dazu bitte die Systeminformationen über Ihren Computer indem Sie gleichzeitig die Windows- und die Pausen-Taste drücken. Im Abschnitt „Windows-Edition“ können Sie hier Ihre Windows 7-Version nachlesen.
Verwenden Sie eine Windows-7-Edition die nicht über einen Kompatibilitätsmodus verfügt, so haben Sie im Moment keine Möglichkeit MeteoSyn zu nutzen.
Andernfalls haben Sie die Möglichkeit, die PV*SOL- und T*SOL-Programme im Kompatibilitätsmodus auszuführen:
Führen Sie dazu mit der Maus einen Rechtsklick auf das entsprechende Programm-Icon auf Ihrem Desktop aus und wählen Sie „Eigenschaften“. Gehen Sie im Eigenschaften-Fenster auf die Registerkarte „Kompatibilität“ und aktivieren Sie „Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen für:“. In der nun freigeschalteten Drop-Down-Liste wählen Sie „Windows XP(Service Pack 3)“. Verlassen Sie mit „OK“ das Eigenschaften-Fenster. Bei jedem Programmstart erscheint jetzt das Hinweisfenster „Benutzerkontensteuerung“, das Sie bitte einfach mit „JA“ bestätigen.
Es kann in einzelnen Fällen jedoch vorkommen, dass MeteoSyn trotz Kompatibilitätsmodus unter Windows 7 nicht ausführbar ist.
Ja, es können jedoch nur Logos vom Dateityp Bitmap (*.bmp) verwendet werden. Unter dem Menüpunkt Optionen - (Vor-) Einstellungen - Projektbericht (- Kopfzeile) können Sie das gewünschte Logo in das Programm importieren.
Wenn ihre Klimadaten in einer stündlichen Auflösung (also jeweils 8760 Werte für Temperatur, Globalstrahlung, Wind und rel. Luftfeuchtigkeit) vorliegen, können Sie diese in unsere Programme einlesen, indem Sie diese Daten als ASCII-Datei abspeichern, mit TAB getrennt und mit der Endung *.dat versehen.
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Die ersten Zeilen (der Header der Datei) müssen folgendermaßen aussehen: |
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Beispiel |
Erläuterung |
|
"Wien" |
1. Zeile: Bezeichnung des Standorts |
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48.1866,-16.3426,170,-1,-30 |
2. Zeile: Breitengrad, Längengrad, Höhe, Zeitangabe rel. zu Greenwich (also -1 auch in Deutschland),-30 sollte stehenbleiben |
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3. Zeile: Leerzeile |
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Ta Gh FF RH |
4. Zeile: muss so übernommen werden; durch Tab getrennt |
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Beispiel |
Erläuterung |
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-5,0 0 1,8 75,5 |
5. bis 8764. Zeile: Außentemperatur - Globalstrahlung auf die Horizontale/m² - Windgeschwindigkeit - relative Luftfeuchtigkeit; durch Tab getrennt. |
Bitte beachten Sie das nicht vorhandene Werte mit "0" aufgefüllt werden müssen.
In den Programmen PV*SOL Pro 4.5, PV*SOL Expert 5.0 und T*SOL Pro 5.0 können keine eigenen Klimadaten verwendet werden.
Ja, im Fenster Verschattung können Sie über die Importfunktion Horizontdateien einlesen. Unsere Software ist kompatibel zu den Systemen Horicatcher (Meteotest, Schweiz), Horizon (Energiebüro AG, Schweiz) und SunEye (Solmetric, USA).
PV*SOL und T*SOL übernehmen normalerweise die Einstellungen zu den Dezimaltrennzeichen von den Ländereinstellungen des Betriebssystem. Bei einigen Windows-7-Nutzern klappt dies leider nicht auf Anhieb korrekt.
Bitte versuchen Sie folgende Vorgehensweise:
1. Bitte schließen Sie PV*SOL/T*SOL.
2. Gehen Sie in die Systemsteuerung von Windows 7. Wählen Sie dort „Region und Sprache“ aus. In den Einstellungen der Formate wählen Sie das Format „Englisch (Großbritannien)“ aus.
3. Nun starten Sie PV*SOL/T*SOL wieder. Testen Sie, ob MeteoSyn jetzt korrekt funktioniert.
4. Schließen Sie das Programm wieder und gehen Sie in die Systemsteuerung zurück. Ändern Sie die Formate-Einstellungen wieder auf Ihre Standardsprache.
5. Starten Sie wieder das Programm.
Die Ursache des Fehlers sind ungenutzte "virtuelle" Laufwerke, also Laufwerksbuchstaben, die nicht (mehr) existierenden Wechselmedien-Laufwerken zugeordnet sind. Diese Laufwerksbuchstaben müssen in der Windows-Systemsteuerung
- bei Windows 7 unter „Computerverwaltung“ => „Datenträgerverwaltung“
- bei Windows XP unter „Verwaltung“ => „Computerverwaltung“ => „Datenträgerverwaltung“
gelöscht werden.
Dieser Fehler tritt auf, wenn eine ältere Version der Microsoft SQL Server Compact 3.5 auf einem Windows 7 64bit installiert ist.
Zur Fehlerbehebung installieren Sie bitte das Service Pack 2 des SQL Server Compact, dass Sie von der offiziellen Microsoft Website herunterladen können: http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?displaylang=en&id=5783
Der Download enthält 2 Dateien. Eine für 32bit und eine für 64bit Systeme. Bei einem 64bit System müssen beide Dateien installiert werden.
Bitte beachten Sie, dass die folgenden Schritte in exakt der gleichen Reihenfolge durchgeführt werden!
- Zuerst installieren Sie
SSCERuntime_x86-ENU.msi (32bit)
- Anschließend die
SSCERuntime_x64-ENU.msi (64bit


